KI-Algorithmen revolutionieren automatisiertes Fahren: EEmotion-Projekt zeigt Durchbruch
Stjepan StaudeKI-Algorithmen revolutionieren automatisiertes Fahren: EEmotion-Projekt zeigt Durchbruch
Das EEmotion-Projekt, eine Kooperation zwischen ZF und Infineon, wird auf dem automotiveIT car.summit am 5. November in München präsentiert. Tobias Ehlgen stellt die Ergebnisse der Initiative vor, die darauf abzielte, das automatisierte Fahren durch fortschrittliche KI-Algorithmen zu verbessern. Das Projekt erhielt eine Förderung von 10,4 Millionen Euro, wobei fast 60 Prozent vom Bund bereitgestellt wurden.
Von September 2021 bis August 2024 konzentrierte sich das EEmotion-Projekt auf die Steigerung der Effizienz und Präzision automatisierter Fahrfunktionen. Zu den Partnern zählten ZF, B-plus Technologies, Samoconsult, die RWTH Aachen sowie die Universität zu Lübeck. Gemeinsam definierten sie Anforderungen für KI-basierte Funktionen, entwickelten Hardware und integrierten KI in Steuerungsarchitekturen für sicherheitskritische Anwendungen.
ZF erweiterte seine Softwarelösungen cubiX und Eco Control 4 ACC, indem es KI-Algorithmen auf den Mikrocontrollern AURIX TC4x von Infineon implementierte. Diese Integration führte zu einer effizienteren Nutzung der Rechenleistung und steigerte so die Fahrleistung sowie die Sicherheit. Das System führt nun automatisierte Spurwechsel mit größerer Präzision aus und verbessert die Energieeffizienz von Fahrerassistenzsystemen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden.
Das Projekt hat konkrete Fortschritte im hochautomatisierten Fahren erzielt und gleichzeitig wichtige Maßstäbe gesetzt, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie zu stärken. Die Ergebnisse dürften künftige Entwicklungen in der KI-gestützten Fahrzeugtechnologie prägen.






