Keller & Kalmbach digitalisiert Rechnungsprozesse mit KI-gestützter Automatisierung
Alexander TextorKeller & Kalmbach digitalisiert Rechnungsprozesse mit KI-gestützter Automatisierung
Keller & Kalmbach, Münchner Spezialist für C-Teile-Management, modernisiert Kreditorenbuchhaltung
Der in München ansässige C-Teile-Spezialist Keller & Kalmbach hat sein System für die Kreditorenbuchhaltung aufgerüstet. Das Unternehmen setzt nun auf Retarus Intelligent Document Processing (IDP), um die Rechnungsbearbeitung zu automatisieren. Mit der Umstellung soll die Effizienz in einem Geschäftsbereich gesteigert werden, der jährlich rund 170.000 Rechnungen verarbeitet.
Das 1878 gegründete Unternehmen beschäftigt heute weltweit 1.000 Mitarbeiter und erzielte 2023 einen Umsatz von über 425 Millionen Euro. Zu seinen Kunden zählen Branchen wie Automobilbau, Nutzfahrzeuge, Maschinenbau, Schienenverkehr und Landwirtschaft. Das bisherige OCR-System konnte die Automatisierungsziele nicht erfüllen, was den Wechsel zu Retarus IDP notwendig machte.
Retarus passte die Lösung speziell an die Anforderungen von Keller & Kalmbach an, darunter tägliche Aktualisierungen der Stammdaten und EDIFACT-Exporte. Die Implementierung dauerte vier Monate und erfolgte in enger Zusammenarbeit beider Teams. Das neue System ist nahtlos in die ERP-Plattform des Unternehmens eingebunden und übernimmt automatisch Validierung, Datentransfer sowie Archivierung.
Etwa 400 Rechnungen pro Woche treffen ohne direkten Bezug zu einer Bestellnummer ein. Retarus IDP bearbeitet diese Fälle nun automatisch, reduziert den manuellen Aufwand und beschleunigt die Abwicklung. Die Modernisierung hat die Effizienz in der Kreditorenbuchhaltung bereits spürbar erhöht. Das maßgeschneiderte System sorgt für reibungslosere Abläufe bei hohem Rechnungsvolumen – Keller & Kalmbach profitiert so von schnellerer und zuverlässigerer Dokumentenverarbeitung.






