11 April 2026, 04:10

Kardinal Marx besucht Münchner Flüchtlingsheim und zeigt Solidarität

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Personen zeigt, denen in den Vereinigten Staaten von 1990 bis 2016 Asyl gewährt wurde, mit begleitendem erklärendem Text.

Kardinal Marx besucht Münchner Flüchtlingsheim und zeigt Solidarität

Kardinal Reinhard Marx besucht am 8. Oktober eine Flüchtlingsunterkunft in München. Der Erzbischof von München und Freising wird bei seinem Besuch mit Bewohnern, Mitarbeitenden der Caritas und dem Betreuungsteam zusammenkommen. Das Erzbistum unterstützt Flüchtlinge seit Langem mit finanzieller Förderung, Beratungsangeboten und praktischer Hilfe in der gesamten Region.

Das Erzbistum München und Freising leistet seit vielen Jahren Flüchtlingshilfe. In diesem Jahr stellte es rund 5,2 Millionen Euro für die Unterstützung von Asylsuchenden und Migranten in seinem Zuständigkeitsbereich bereit. Die Mittel fließen in Asyl- und Migrationsberatung, die Koordination ehrenamtlicher Helfer sowie psychologische Betreuung für von Krieg und Trauma Betroffene.

Über die Dienste des Erzbistums erhalten Geflüchtete Unterstützung in ihrer Muttersprache. Mitarbeiter begleiten sie zu Behördenterminen und helfen beim Zugang zu Sprach- und Integrationskursen. Das von der Caritas betriebene Psychosoziale Zentrum NUR bietet zudem spezialisierte psychologische Beratung für stark belastete Menschen an.

Während des Besuchs am 8. Oktober wird Kardinal Marx die Einrichtung in der Aschauer Straße besichtigen. Er wird mit Bewohnern sowie den Teams sprechen, die täglich vor Ort helfen. An der Visite nehmen auch Hermann Sollfrank, Direktor der Diözesan-Caritas, und Friederike Fuchs, designierte Vizepräsidentin von Oberbayern, teil.

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Das Erzbistum setzt sein Engagement mit finanzieller Unterstützung, praktischer Hilfe und psychologischen Angeboten fort. Der Haushalt von 5,2 Millionen Euro für 2024 sichert die weitere Begleitung von Geflüchteten in München und der Umgebung. Der Besuch unterstreicht das direkte Engagement der Kirche für Menschen, die in der Region ein neues Leben aufbauen.

Quelle