18 April 2026, 10:11

Italienische Fahrer wegen Schleusungsverdachts an deutsch-österreichischer Grenze festgenommen

Gruppe von Menschen mit einem Banner 'Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen' vor einem eingezäunten Gebäude mit Bäumen und Fahnen.

Italienische Fahrer wegen Schleusungsverdachts an deutsch-österreichischer Grenze festgenommen

Zwei italienische Fahrer an der Grenze Mittenwald–Scharnitz festgenommen

Am Samstag, dem 31. Mai, wurden zwei italienische Autofahrer am Grenzübergang Mittenwald–Scharnitz von der Bundespolizei kontrolliert und anschließend festgenommen. Bei einer Routinekontrolle entdeckten die Beamten vier undokumentierte Personen in ihren Fahrzeugen. Den Männern drohen nun strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schleusung von Ausländern.

Bei der Überprüfung der Fahrzeuge stießen die Polizisten auf zwei kolumbianische Frauen im Alter von 32 und 39 Jahren sowie zwei peruanische Männer, 37 und 39 Jahre alt. Keiner der Mitfahrenden verfügte über gültige Einreisedokumente.

Die beiden kolumbianischen Frauen wurden umgehend nach Österreich zurückgewiesen, da sie versucht hatten, illegal nach Deutschland einzureisen. Auch der 37-jährige Peruaner wurde an der Grenze zurückgeschickt. Der 39-jährige Peruaner hingegen, der in Italien ein laufendes Asylverfahren hat, wurde an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verwiesen.

Nach Abschluss der notwendigen Formalitäten durften die italienischen Fahrer ihre Fahrt fortsetzen. Gegen sie wurden jedoch offizielle Strafverfahren eingeleitet.

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Der Fall zeigt die Risiken illegaler Grenzübertritte und die Konsequenzen für alle Beteiligten. Während die beiden Italiener nun mit juristischen Schritten rechnen müssen, wurden die Mitfahrenden entweder nach Österreich zurückgeführt oder an die Migrationsbehörden überwiesen. Die Ermittlungen zu den Schleusungsvorwürfen laufen noch.

Quelle