Großrazzia in Deggendorf deckt mutmaßliche Arbeitsrechtsverstöße in Nachtclubs auf
Stjepan StaudeGroßrazzia in Deggendorf deckt mutmaßliche Arbeitsrechtsverstöße in Nachtclubs auf
Großrazzia im Landkreis Deggendorf deckt mögliche Verstöße gegen Arbeitsrecht in der Nachtgastronomie auf
Bei einer groß angelegten Kontrolle im Raum Deggendorf sind potenzielle Verstöße gegen Arbeitsgesetze in lokalen Nachtlebensbetrieben aufgedeckt worden. Am vergangenen Wochenende führten Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Plattling gemeinsam mit Polizei und kommunalen Behörden Überprüfungen zur Einhaltung von Beschäftigungsvorschriften durch. Im Fokus standen Schwarzarbeit, die Einhaltung des Mindestlohns sowie der Jugendschutz.
An den Kontrollen beteiligten sich über 50 Prüfer, die in verschiedenen Gastronomiebetrieben 30 Mitarbeiter befragten. Geprüft wurde insbesondere, ob die Unternehmen den gesetzlichen Mindestlohn zahlten und ihren Meldepflichten als Arbeitgeber nachkamen. Zudem überprüften die Beamten den legalen Aufenthaltsstatus von Beschäftigten, die einer Arbeitserlaubnis oder eines Visums bedurften.
Die Aktion ist Teil laufender behördenübergreifender Maßnahmen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Ein Schwerpunkt lag auf der Durchsetzung des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes, insbesondere auf der Pflicht zum Mitführen und Vorzeigen von Ausweisdokumenten. Zwar wurden keine Sofortstrafen verhängt, doch die Feststellungen haben weitere Ermittlungen ausgelöst. Derzeit laufen detaillierte Prüfungen der Betriebsunterlagen.
Die enge Abstimmung zwischen der FKS, der Polizei Deggendorf, dem Landratsamt und der Stadtverwaltung sicherte einen umfassenden Kontrollablauf. Zudem wurde die Einhaltung gastgewerblicher Vorschriften und des Jugendschutzrechts überprüft.
Zoll informiert über Karrierechancen – Infotage 2026 angekündigt Das Hauptzollamt Landshut hat drei Termine für Zoll-Karriere-Infotage 2026 bekannt gegeben: am 25. April in Plattling, am 9. Mai in Passau und am 12. September in Altdorf. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] anmelden. Unterdessen ermittelt die FKS weiter zu den bei der Deggendorfer Aktion festgestellten Unregelmäßigkeiten.






