Greenovative revolutioniert Energiespeicherung mit Bayerns neuem Großspeicherprojekt
Stjepan StaudeGreenovative revolutioniert Energiespeicherung mit Bayerns neuem Großspeicherprojekt
Greenovative schließt erstes Großspeicherprojekt in Bayern ab
Das Unternehmen Greenovative hat sein erstes großangelegtes Batteriespeicherprojekt in Bayern fertiggestellt. Die Anlage, die mit dem Solarpark „Langenacker“ in Waffenbrunn verbunden ist, stellt einen wichtigen Schritt dar, um erneuerbare Energien effizienter zu nutzen. Wie Unternehmenschef Jochen Schürer betont, soll die Technologie dazu beitragen, Stromverluste durch Abregelung zu verringern.
Das neue Batteriespeichersystem besteht aus zwei Container-Einheiten, die gemeinsam eine Leistung von 1,2 Megawatt und eine Kapazität von 4,0 Megawattstunden bieten. Damit lässt sich etwa die Hälfte des Solarstroms speichern, den die angeschlossene Photovoltaikanlage erzeugt.
Statt überschüssige Energie zu verlieren, verzögert das System die Einspeisung des Solarstroms ins öffentliche Netz. Die gespeicherte Elektrizität kann in Phasen geringerer Solarstromerzeugung abgegeben werden und hilft so, negative Strompreise zu vermeiden. Schürer unterstrich, dass auf diese Weise verhindert wird, dass erneuerbare Energie ungenutzt bleibt.
Für die Zukunft plant Greenovative, das Modell auszubauen. Ab dem nächsten Jahr sollen alle neuen Photovoltaikanlagen als Hybridsysteme errichtet werden, die Stromerzeugung und Batteriespeicher kombinieren. Zudem arbeitet das Unternehmen an weiteren Großspeicherprojekten, die in den kommenden Monaten realisiert werden sollen.
Das Projekt in Waffenbrunn zeigt, wie Batteriespeicher die Netzstabilität und Energieeffizienz verbessern können. Durch die gezielte Speicherung und Abgabe von Solarstrom verringert sich die Abhängigkeit von der sofortigen Einspeisung. Weitere Anlagen dieser Art sollen in naher Zukunft folgen.






