07 June 2026, 10:11

Green Flexibility revolutioniert Stromnetze mit REGIOlink-Batteriespeichern

"REGIOlink": Green Flexibility präsentiert sein Konzept für die Unterstützung des regionalen Netzwerks mit Batteriespeicher

Green Flexibility revolutioniert Stromnetze mit REGIOlink-Batteriespeichern

Neuer Ansatz zur Entlastung der Stromnetze: Green Flexibility stellt REGIOlink-Konzept vor

Das Energieunternehmen Green Flexibility hat einen neuen Lösungsansatz zur Bewältigung von Netzengpässen vorgeschlagen. In einem kürzlich veröffentlichten Whitepaper sowie mit dem REGIOlink-Konzept präsentiert das Unternehmen ein Modell, das regionale Stromnetze durch großflächige Batteriespeicher unterstützen soll. Die Lösung wird bereits an einem Pilotstandort in Immenstadt im Allgäu erprobt.

Netzbetreiber in ganz Deutschland verzeichnen einen starken Anstieg von Anträgen für den Anschluss großer Batteriespeicher. Doch der Fortschritt stockt, da viele weiterhin auf den Ausbau von Stromleitungen bestehen, bevor neue Speichersysteme integriert werden. REGIOlink von Green Flexibility zielt darauf ab, diesen Flaschenhals zu umgehen – und setzt dabei auf datengesteuerte Steuerungsmethoden, um Flexibilität zu bewerten und Netzengpässe zu verringern.

Das Whitepaper skizziert ein Rahmenwerk zur Klassifizierung von Batteriespeicher-Betriebsweisen nach ihrem Einfluss auf das Netz. Die Implementierungsmodule von REGIOlink helfen Betreibern, netzdienliche Betriebsmodi zu definieren und die Koordination zu vereinfachen. Christoph Ostermann, CEO und Mitgründer von Green Flexibility, betonte, dass das Modell die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Speicherprojekten mit den lokalen Netzanforderungen in Einklang bringe.

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Christina Hepp, Direktorin für Strategie beim Unternehmen, räumte ein, dass durch den neuen Ansatz unter Umständen Einnahmeverluste entstehen könnten. Gleichzeitig forderte sie faire Vergütungsmodelle und klarere regulatorische Vorgaben, um eine breitere Einführung zu ermöglichen. Derzeit hemmen fehlende rechtliche Grundlagen die flächendeckende Umsetzung solcher Lösungen.

Der Pilotversuch in Immenstadt markiert den ersten Praxistest für das Potenzial von REGIOlink. Bei Erfolg könnte das System eine schnellere und flexiblere Alternative zu herkömmlichen Netzausbauprojekten bieten. Der nächste Schritt hängt nun davon ab, ob die Regulierungsbehörden die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, um die Technologie bundesweit zu skalieren.

Quelle