Google blockiert 2024 Milliarden betrügerische Anzeigen und sperrt Millionen Konten
Roger AdolphGoogle blockiert 2024 Milliarden betrügerische Anzeigen und sperrt Millionen Konten
Google verschärft 2024 den Kampf gegen Online-Werbebetrug – Milliarden irreführender Anzeigen blockiert
Google hat 2024 seine Maßnahmen gegen Betrug im Online-Werbegeschäft deutlich ausgeweitet: Milliarden täuschende Anzeigen wurden entfernt, Millionen Konten gesperrt. Wie aus dem aktuellen Bericht des Unternehmens hervorgeht, hat die Durchsetzung von Regeln deutlich an Fahrt aufgenommen – mit strengeren Kontrollen gegen Betrug, Deepfakes und Verstöße gegen die eigenen Richtlinien auf allen Plattformen.
In diesem Jahr blockierte Google 5,1 Milliarden Anzeigen und löschte 1,3 Milliarden Seiten wegen Verstößen gegen seine Vorschriften. Weltweit wurden 39,2 Millionen Werbekonten gesperrt – mehr als dreimal so viele wie 2023. Die meisten Sperren gab es in den USA, gefolgt von Indien mit 2,9 Millionen gesperrten Konten, die vor allem mit Finanzbetrug und Markenrechtsverletzungen in Verbindung standen.
Um Deepfake-Betrug einzudämmen, entwickelte ein Team von über 100 Spezialisten neue Gegenmaßnahmen. Dadurch konnte die Zahl betrügerischer Deepfake-Werbeanzeigen um 90 Prozent reduziert werden. Zudem verbesserte das Unternehmen seine KI-Systeme und führte mehr als 50 Updates ein, um betrügerische Aktivitäten schneller zu erkennen und zu blockieren. Große Sprachmodelle analysieren nun Muster wie gefälschte Geschäftsmodelle, um verdächtige Konten zu identifizieren, bevor sie Schaden anrichten.
Im Bereich politischer Werbung prüfte Google 8.900 neue Werbetreibende, entfernte jedoch 10,7 Millionen Anzeigen, die gegen seine Richtlinien verstießen. Gesperrte Konten können Widerspruch einlegen; jede Beschwerde wird von menschlichen Prüfern geprüft, um Fairness zu gewährleisten.
Die verschärften Maßnahmen zeigen Googles Bestreben, sein Werbenetzwerk mit modernster Technologie und strengerer Aufsicht zu säubern. Da die Zahl betrügerischer Konten und irreführender Anzeigen sinkt, will das Unternehmen auch im kommenden Jahr die Kontrolle über seine Plattformen weiter straffen.






