Goldpreis 2024: Zwischen Rekordhochs und drohender Korrektur – was Anleger jetzt wissen müssen
Alexander TextorGoldpreis 2024: Zwischen Rekordhochs und drohender Korrektur – was Anleger jetzt wissen müssen
Goldmarkt verzeichnet 2024 starken Aufschwung – doch die Prognosen gehen auseinander
Die Aktivität am Goldmarkt hat 2024 deutlich zugenommen, wobei Fusionen und Übernahmen im Sektor um 32 Prozent stiegen. Analysten erwarten nun gemischte Entwicklungen: Einige Banken sagen Rekordhochs voraus, andere warnen vor einem Rückgang.
Die Bank of America hat ihre Prognose für den Goldpreis auf 3.500 US-Dollar pro Unze in den nächsten zwei Jahren angehoben. Auch Goldman Sachs rechnet in der kommenden Phase mit weiteren Kurssteigerungen. Gleichzeitig sollen die oberirdischen Goldbestände bis Ende 2024 um 9 Prozent auf 216.265 metrische Tonnen anwachsen.
Die Zahl der neu aufgelegten Goldfonds ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Zudem wird das Angebot an Recyclinggold zunehmen, was die Gesamtverfügbarkeit erhöht. Allerdings haben Zentralbanken signalisiert, ihre Goldreserven im kommenden Jahr vorerst nicht weiter ausbauen zu wollen.
Doch nicht alle Einschätzungen fallen positiv aus: Jon Mills von Morningstar prognostiziert einen Rückgang des Goldpreises auf 1.820 US-Dollar pro Unze. Andere Analysten warnen zudem vor einer möglichen Marktkorrektur.
Fazit: Der Goldmarkt bleibt von widersprüchlichen Prognosen geprägt – während einige Banken mit deutlichen Preisanstiegen rechnen, erwarten andere einen Rückgang. Das Angebot wird sowohl durch Recyclinggold als auch neue Fonds steigen, während die Zentralbanken bei der Erweiterung ihrer Reserven zurückhaltend bleiben.
