Gewalttätiger Schwarzfahrer greift Zugbegleiter an – Festnahme mit Haftbefehl
Miroslav HofmannGewalttätiger Schwarzfahrer greift Zugbegleiter an – Festnahme mit Haftbefehl
Ein 32-jähriger Mann aus Somalia wurde am 7. März von der Bundespolizei am Bahnhof Kiefersfelden festgenommen. Gegen ihn lagen mehrere Vorwürfe vor, darunter Beförderungserschleichung, Körperverletzung und Urkundenfälschung. Später wurde er in die Justizvollzugsanstalt Bernau überstellt, um dort eine Freiheitsstrafe anzutreten.
Der Mann war nach dem Betreten eines Zuges ohne gültigen Fahrausweis in Gewahrsam genommen worden. Als ein Zugbegleiter ihn darauf ansprach, wurde er aggressiv und griff den Mitarbeiter tätlich an. Die Beamten stellten zudem fest, dass gegen ihn zwei offene Haftbefehle vorlagen – einer wegen Beförderungserschleichung, ein weiterer wegen Urkundenfälschung.
Zuvor war er für diese Straftaten zu einer Geldstrafe von knapp 1.300 Euro verurteilt worden, die er jedoch nicht beglich. Daraufhin wandelte ein Gericht die ausstehende Zahlung in eine Haftstrafe von etwa 130 Tagen um. Nach seiner Festnahme wurde er in die Justizvollzugsanstalt Bernau gebracht, um seine Strafe anzutreten.
Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Kiefersfelden, wo Bundesbeamte den Mann in Gewahrsam nahmen. Weitere Details zu ähnlichen Festnahmen in Bayern oder Oberbayern im vergangenen Jahr wurden nicht bekannt gegeben.
Der Mann muss nun seine Strafe wegen der unbezahlten Geldbußen sowie der zusätzlichen Vorwürfe verbüßen. Sein Fall verdeutlicht die Konsequenzen wiederholter Beförderungserschleichung und der Missachtung gerichtlicher Auflagen. Die Behörden haben keine Angaben zu vergleichbaren Festnahmen in der Region für denselben Zeitraum gemacht.






