24 March 2026, 10:12

Gerhard Betz bleibt Nandlstädts Bürgermeister nach spannendem Wahlkrimi

Metallplakette an einer Gebäudeseite mit schwarzem Hintergrund und weißer fettgeschriebener Schrift, die "Stadtgrenze Edm Smithwick Bürgermeister" liest.

Gerhard Betz bleibt Nandlstädts Bürgermeister nach spannendem Wahlkrimi

Gerhard Betz hat sich in einer knapp umkämpften Wahl eine weitere Amtszeit als Bürgermeister von Nandlstadt gesichert. Der Amtsinhaber, der für die Unabhängigen Wähler Nandlstadt (UWN) antrat, setzte sich nur mit 39 Stimmen Vorsprung gegen die Herausforderin Sibylle Thiermann-Mayrhofer (CSU) durch. Beide Kandidaten reagierten auf das Ergebnis mit einer Mischung aus Erleichterung und Entschlossenheit für die Zukunft der Stadt.

Die Stichwahl am 17. März 2026 hielt Beobachter bis zuletzt in Atem, da sich die Führung während der Auszählung mehrmals verschob. Erste Hochrechnungen zeigten Betz mit 15 Stimmen in Front, doch die Briefwahlstimmen verringerten den Abstand später. Im Endergebnis erhielt Betz 50,7 Prozent der Stimmen, während Thiermann-Mayrhofer auf 49,3 Prozent kam.

Betz führte seinen Sieg auf die Mobilisierung von Wählern zurück, die sich bisher der Wahl enthalten hatten. Seine Kontrahentin Thiermann-Mayrhofer betonte, ihr Wahlkampf sei ein Engagement für Nandlstadt und nicht von persönlichem Ehrgeiz geprägt gewesen. Nach der Niederlage erkannte sie das Ergebnis als deutlichen Auftrag an, die Führung der Stadt zu erneuern.

Die Wahl veränderte auch die Zusammensetzung der Ersatzmandsate im Stadtrat. Claudia Hoffendahl (UWN) übernimmt nun den ersten Ersatzsitz, während Josef Minster weiterhin erster Stellvertreter der CSU bleibt.

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Der knappe Vorsprung von nur 39 Stimmen unterstreicht die tiefe Spaltung unter den Wählern Nandlstädts. Betz' Wiederwahl ebnet den Weg für seine weitere Amtsführung, doch Thiermann-Mayrhofers starkes Abschneiden deutet auf eine aktive Opposition hin. Die Stadt blickt nun mit einem eng beobachteten Mandat auf die kommende Amtszeit.

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