Gastronomie und Hotellerie fürchten steigende Kosten und neue Arbeitszeitregeln
Stjepan StaudeGastronomie und Hotellerie fürchten steigende Kosten und neue Arbeitszeitregeln
Die Gastronomie- und Hotelbranche zeigt sich besorgt über steigende Arbeitskosten und neue Vorschriften. Ingrid Hartges, Chefin des Dehoga-Verbands, hat diese Warnungen aufgegriffen und auf die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Risiken hingewiesen. Ein Krisengipfel im Kanzleramt gilt nun als entscheidend, um diese Probleme anzugehen.
Schimke betonte die Dringlichkeit, das geplante Arbeitszeitgesetz zu verabschieden. Er argumentierte, die Zeit werde knapp, und die Politik müsse schnell handeln, um die vereinbarten Reformen umzusetzen.
Gleichzeitig lehnte er die Forderung des DGB nach verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorgemodellen ab. Solche Maßnahmen würden laut Schimke weder das Wachstum noch die Beschäftigungschancen stärken. Stattdessen würden sie den bürokratischen Aufwand und die tatsächlichen Kosten für Unternehmen erhöhen – eine zusätzliche Belastung für die ohnehin angespannte Wirtschaft.
Schimke unterstrich, dass auch Gewerkschaften – genau wie Arbeitgeber – stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft bräuchten. Statt Klassenkampf plädierte er für Pragmatismus, um diese Ziele zu erreichen. Die Branche blickt nun auf den Krisengipfel, der vor der Sommerpause ein klares Signal zur Regelung der wöchentlichen Arbeitszeit geben soll.
Der Dehoga-Verband warnt, dass mehrere Vorhaben die Arbeitskosten in die Höhe treiben könnten. Schimke erwartet von den Koalitionsspitzen entschlossenes Handeln bei den Reformen. Das Ergebnis des Gipfels könnte die wirtschaftliche Perspektive für die Gastronomie- und Hotelbranche maßgeblich prägen.






