Friedman vergibt „Chamberlain-Preis“ an Trump für umstrittenen Ukraine-Friedensplan

Friedman vergibt „Chamberlain-Preis“ an Trump für umstrittenen Ukraine-Friedensplan
New-York-Times-Kolumnist Thomas Friedman verleiht Donald Trump den „Neville-Chamberlain-Preis“ für dessen jüngsten Friedensvorschlag im Russland-Ukraine-Krieg
Der umstrittene Plan sieht vor, dass die Ukraine der Europäischen Union beitreten könnte, im Gegenzug aber rund 20 Prozent ihres Territoriums von vor 2014 an Russland abtreten müsste.
Friedman kritisierte den Vorschlag als gefährliche Form der Beschwichtigungspolitik und warnte, dieser könnte die Sicherheit Europas für Jahrzehnte prägen.
Trumps Friedensangebot skizziert eine Vereinbarung, bei der die Ukraine auf etwa 80 Prozent ihres Vorkriegsgebiets von 2014 souverän bleiben würde. Die verbleibenden 20 Prozent fielen unter russische Kontrolle. Trotz dieses Gebietsverlusts würde die Ukraine durch die EU-Mitgliedschaft ihre Bindung an den Westen statt an Moskau festigen.
Der Plan umfasst zudem eine massive militärische Aufrüstung der Ukraine mit einer Truppe von 600.000 aktiven Soldaten – mehr als die Streitkräfte Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens zusammen. Friedman jedoch argumentiert, dass die Annahme solcher Bedingungen an die gescheiterte Diplomatie von 1938 erinnere, als Großbritanniens Premierminister Neville Chamberlain um jeden Preis Frieden mit Hitler suchen wollte.
Er warnte, dass Trumps Vorschlag, falls umgesetzt, zu einem modernen Äquivalent des Zweiten Weltkriegs führen könnte und Europa anfällig für russischen Einfluss machen würde. Friedman ging sogar so weit zu behaupten, der Deal könnte – wäre er erfolgreich – Thanksgiving zu einem russischen Feiertag machen – ein Hinweis auf eine langfristige Verschiebung der globalen Machtverhältnisse.
Russlands Kriegsziele sind wiederholt gescheitert, und Analysten gehen davon aus, dass seine zentralen Ziele nach wie vor unerreichbar sind. Dennoch konzentriert sich Friedmans Kritik auf die Risiken von Verhandlungen an sich und bezeichnet Trumps Ansatz als eine „Münchner Strategie“, die kurzfristigen Frieden über langfristige Sicherheit stellt.
Die Debatte über Trumps Vorschlag offenbart tiefe Gräben darüber, wie der Krieg beendet werden soll. Eine gesicherte, westlich orientierte Ukraine auf 80 Prozent ihres Territoriums bleibt ein realistisches Szenario – doch Kritiker warnen, dass der Preis weit höher ausfallen könnte. Nun hängt das Schicksal des Plans davon ab, ob Entscheidungsträger Verhandlungen als Weg zur Stabilität betrachten – oder als gefährlichen Kompromiss.

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