Freie Wähler verdoppeln Macht in Bayern nach historischer Kommunalwahl 2026
Stjepan StaudeFreie Wähler verdoppeln Macht in Bayern nach historischer Kommunalwahl 2026
Die Freien Wähler haben bei den bayerischen Kommunalwahlen deutliche Zugewinne erzielt. Nach der Kommunalwahl 2026 am 22. März stellt die Partei nun in 28 der 71 Landkreise des Freistaats die Führung – doppelt so viele wie zuvor. Erste Ergebnisse zeigen zudem Siege in wichtigen Bürgermeisterwahlen und Stichwahlen.
Vor der Wahl hielten die Freien Wähler 14 Landratsämter in Bayern. Bis Sonntagabend deuteten vorläufige Zahlen darauf hin, dass die Partei mindestens 18 weitere hinzugewinnen würde, was ihre Gesamtzahl auf 28 erhöht.
Die Partei setzte sich auch in prominenten Stichwahlen durch, darunter in den Landkreisen Kelheim, Donau-Ries und Berchtesgadener Land. Diese Erfolge folgten auf ein starkes Abschneiden in der ersten Wahlrunde.
Neben den Erfolgen auf Kreisebene übernahmen die Freien Wähler das Rathaus in Amberg. Zudem sicherten sie sich das Oberbürgermeisteramt in Kempten, das zuvor von der CSU gehalten worden war.
Die Wahlergebnisse markieren einen deutlichen Wandel in der bayerischen Kommunalpolitik. Die Freien Wähler führen nun in fast 40 Prozent der Landkreise und bauen ihre Einflussbereiche über frühere Grenzen hinaus aus. Zu den Gewinnen zählen sowohl ländliche Regionen als auch größere kommunale Ämter.






