Franziska Preuß beendet Karriere: Das Ende einer Biathlon-Ära
Franziska Preuß, eine der erfolgreichsten Biathletinnen Deutschlands, hat offiziell ihre Karriere beendet. Die "Sportlerin des Jahres 2023" gab ihren Rücktritt bereits im Februar 2023 bekannt und setzte damit den Schlusspunkt unter eine Laufbahn voller Weltcup-Siege, Weltmeistertitel und olympischer Erfolge.
Preuß beendete ihre aktive Zeit nach den Olympischen Winterspielen 2026, wo sie im Massenstart als 28. ins Ziel kam – ein Ergebnis, das sie enttäuscht zurückließ. Sie räumte ein, dass ihre Leidenschaft für den Biathlonsport nachgelassen habe. Dennoch hinterlässt sie ein beeindruckendes Erbe: 29 Weltcup-Podestplatzierungen, zwei olympische Bronzemedaillen – eine mit der Frauenstaffel in Peking 2022, eine weitere mit der Mixed-Staffel in Antholz 2026 – sowie den Gesamt-Weltcup-Sieg in der Saison 2024/25. Ihr letzter großer Triumph gelang ihr mit dem WM-Titel in der Verfolgung in Lenzerheide.
Doch mit dem Rücktritt legt Preuß ihre Ski nicht beiseite. Sie bleibt weiter aktiv, geht joggen und fährt Ski – auch ohne Wettkämpfe. Nun startet sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner, dem ehemaligen Biathleten Simon Schempp, in einen neuen Lebensabschnitt. Das Paar ist seit über einem Jahrzehnt zusammen.
Für die Zukunft hat Preuß keine festen Pläne, steht aber neuen Erfahrungen offen gegenüber. Sie spricht davon, das Ungewisse zu umarmen, während sie die Erinnerungen an ihre sportliche Zeit in Ehren hält.
Mit Preuß' Rücktritt endet eine Ära für den deutschen Biathlon. Ihre Erfolge, darunter WM- und Olympiamedaillen, festigen ihren Status als eine der größten Athletinnen dieses Sports. Auch wenn sie nicht mehr an den Start geht, bleibt sie dem Biathlon verbunden – der Disziplin, die sie einst prägte.






