Forschungszulage steigt auf 35 Prozent – mehr Geld für deutsche Innovationen
Alexander TextorForschungszulage steigt auf 35 Prozent – mehr Geld für deutsche Innovationen
Deutsche Unternehmen können nun höhere Fördermittel für Forschung und Entwicklung (FuE) beantragen. Seit März 2024 wurde die Forschungszulage von 25 auf 35 Prozent erhöht. Die Neuregelung gilt für alle Unternehmen, die der Einkommen- und Körperschaftsteuer in Deutschland unterliegen.
Die Forschungszulage deckt verschiedene Kosten ab, darunter interne Personalkosten, externe Forschungsaufträge, Eigenleistungen sowie Investitionskosten. Unternehmen können die Förderung rückwirkend beantragen – die Anträge sind bis zu vier Jahre nach Ablauf des jeweiligen Jahres möglich.
Der maximale jährliche Förderbetrag für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wurde auf 3,5 Millionen Euro angehoben. Darüber hinaus fördert das ZIM-Programm (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) die Entwicklung neuer oder deutlich verbesserter Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen. Ein weiteres Förderinstrument, KMU-innovativ, zielt auf industrielle Forschung und transformative Technologien für KMU ab.
Auf EU-Ebene bleibt Horizon Europe das größte Programm für Forschungs- und Innovationsförderung. Es stärkt die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung. Unternehmen, die Unterstützung bei der Antragstellung benötigen, können sich an Spezialisten wie Hentschel Grant Consulting wenden, die bei der Beantragung von Fördermitteln beraten.
Die erhöhte Forschungszulage und die erweiterte Förderfähigkeit bieten deutschen Unternehmen mehr Unterstützung. Sie können nun höhere Mittel für ein breiteres Spektrum an Forschungsaktivitäten erhalten. Die Änderungen sollen Innovationen und die Entwicklung in verschiedenen Branchen vorantreiben.






