Förderstopp gefährdet bayerisches Bildungsprojekt Landfrauen machen Schule
Stjepan StaudeFörderstopp gefährdet bayerisches Bildungsprojekt Landfrauen machen Schule
Plötzliche Kürzung der Fördergelder: Bayerisches Bildungsprogramm Landfrauen machen Schule in Gefahr
Eine überraschende Streichung der Mittel durch den Freistaat Bayern gefährdet das Bildungsprogramm Landfrauen machen Schule. Betroffen sind 80 Schulklassen in der Region, die nun ohne die erwartete Unterstützung dastehen. Lokale Verantwortliche und Landwirte fordern die Politik auf, einzugreifen und die Entscheidung rückgängig zu machen.
Aufgekommen war die Problematik während einer gut besuchten Veranstaltung in Zirndorf, bei der Vertreter aus Politik und Landwirtschaft zusammenkamen. Bettina Hechtel, die Kreisbäuerin, kritisierte öffentlich den Entzug der Fördermittel. Sie rief Petra Guttenberger (CSU) und Harry Scheuenstuhl (SPD) dazu auf, unverzüglich zu handeln.
Hechtel verlangte Aufklärung über die Folgen der Kürzungen und forderte von Scheuenstuhl eine detaillierte Darstellung der Konsequenzen. Scheuenstuhl, der sich in Haushaltsverhandlungen zuvor für höhere Agrarförderungen eingesetzt hatte, geriet damit selbst unter Zugzwang. Guttenberger erklärte, sie habe bereits an einer Lösung gearbeitet.
Beide Politiker sagten später zu, die Situation zu prüfen. Guttenberger stellte Scheuenstuhl dabei direkt zur Rede und bestand darauf, gemeinsam für die betroffenen Klassen einzutreten.
Die Mittelkürzung wirft die Planung für die 80 am Programm beteiligten Schulklassen über den Haufen. Nun liegt es an Guttenberger und Scheuenstuhl, ob das Projekt wie vorgesehen fortgeführt werden kann. Die Entscheidung wird Schüler, Lehrkräfte und Landwirte gleichermaßen treffen, die auf das Programm angewiesen sind.






