Feuerwehr Hünningen trotzt extremen Steigungen beim Schanzenlauf in Oberstdorf
Stjepan StaudeFeuerwehr Hünningen trotzt extremen Steigungen beim Schanzenlauf in Oberstdorf
Sechs Feuerwehrleute der Feuerwehr Hünningen stellten sich vergangenen Samstag der anspruchsvollen Schanzenlauf-Challenge in Oberstdorf. Der Wettbewerb, der auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze ausgetragen wurde, forderte den Teilnehmern mit steilen Anstiegen und extremen Steigungen alles ab.
Ursprünglich hatten sich zwei Mannschaften aus Hünningen für das Rennen angemeldet. Als jedoch österreichische Teilnehmer absagten, wurde kurzfristig ein drittes Team aufgestellt. Insgesamt gingen rund 300 Teams aus Deutschland und dem Ausland an den Start.
Die Strecke verlangte den Läufern über 1.000 Stufen, einen Höhenunterschied von 162 Metern und Passagen mit bis zu 81 Prozent Steigung ab. Das Team „Hünningen 3“ erreichte nach 19:05 Minuten den 27. Platz. „Hünningen 1“ beendete das Rennen in 15:37 Minuten auf Rang 61, während „Hünningen 2“ nach einer Zeit von 26:18 Minuten disqualifiziert wurde.
Der Schanzenlauf gilt als einer der härtesten Ausdauerwettkämpfe und bringt die Teilnehmer an ihre körperlichen Grenzen. Trotz der extremen Bedingungen hat das Hünninger Team bereits angekündigt, im nächsten Jahr wieder anzutreten.
Einmal mehr bestätigte der Schanzenlauf seinen Ruf als anspruchsvolle Prüfung für Kondition und Kraft. Die Feuerwehrleute aus Hünningen blicken nun optimistisch auf die nächste Auflage – und wollen aus den Erfahrungen dieses Jahres lernen.






