FC Bayerns Torwart-Dilemma: Wer folgt auf Neuer nach Vertragsende?
Stjepan StaudeFC Bayerns Torwart-Dilemma: Wer folgt auf Neuer nach Vertragsende?
FC Bayern München steht vor ungewisser Zukunft im Tor – Neuers Vertragslaufzeit neigt sich dem Ende zu
Der Rekordmeister sieht sich mit Fragen zur Besetzung der Torhüterposition konfrontiert, während der Vertrag von Manuel Neuer ausläuft. Noch hat der Club keinen festen Pokal-Torwart benannt; Neuer wird voraussichtlich im anstehenden DFB-Pokal-Spiel gegen Union Berlin zwischen den Pfosten stehen. Gleichzeitig verschärft sich der interne Konkurrenzkampf um den Stammplatz – mehrere Keeper buhlen um die Rolle.
Jonas Urbig, bisher Neuers Vertretung, hütete in den ersten beiden Runden des DFB-Pokals das Tor, während der Kapitän gesperrt war. Der 21-Jährige bringt zudem acht Länderspiele für die deutsche U21-Nationalmannschaft mit. Doch der ehemalige Profi Didi Hamann zweifelt öffentlich an, ob Urbig bereits bereit ist, die Nummer eins zu übernehmen.
Auch Alexander Nübel, aktuell an den VfB Stuttgart ausgeliehen, gilt als Anwärter auf die Stammposition bei den Bayern. Seine Rückkehr könnte den Wettbewerb um den Platz weiter anheizen.
Laut Clubangaben sollen die Vertragsverhandlungen mit Neuer Anfang 2026 aufgenommen werden. Dabei wird geprüft, wie sein aktuelles Jahresgehalt von 20 Millionen Euro angepasst werden kann. Im Fokus steht die Balance zwischen Erfahrung im Tor und finanzieller Verantwortung. Die Münchner bereiten sich auf verschiedene Szenarien vor, um die Position in jedem Fall stabil zu besetzen – unabhängig von Neuers Zukunft.
Mit dem auslaufenden Vertrag des Nationalkeepers muss der FC Bayern nun entscheiden, wie die Torhüterriege künftig aufgestellt wird. Die Strategie umfasst die Förderung junger Talente wie Urbig sowie die mögliche Rückkehr Nübels. Die anstehenden Gespräche mit Neuer werden maßgeblich die Weichen für die kommenden Spielzeiten stellen.