FC Bayern plant Millionen-Sanierung an der Säbener Straße – doch ein Luxus-Projekt steht auf der Kippe
Stjepan StaudeFC Bayern plant Millionen-Sanierung an der Säbener Straße – doch ein Luxus-Projekt steht auf der Kippe
FC Bayern München plant umfassende Modernisierung des Trainingsgeländes an der Säbener Straße
Der FC Bayern München steht vor einer grundlegenden Sanierung seines Trainingszentrums an der Säbener Straße in München. Der Verein plant umfangreiche Aufwertungen, darunter den Bau eines neuen Fußballplatzes sowie mögliche Anpassungen an den bestehenden Anlagen. Die Verantwortlichen haben bereits mit den Vorarbeiten zur Baustellenbegehung begonnen.
Am Montag besichtigten Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Sportdirektor Christoph Freund und weitere Clubvertreter das Trainingsgelände. Dabei prüften sie unter anderem die Höhe der geplanten Sichtschutzvorrichtungen für den neuen Platz. Wie bei den bereits vorhandenen Trainingsflächen soll auch das neue Spielfeld mit hohen Abschirmungen umgeben sein.
Die Erweiterung ist Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie. Zwar hatte der FC Bayern zuvor einen Umzug in Erwägung gezogen, setzt nun jedoch auf die Aufwertung des bestehenden Standorts. Der neue Platz soll die Kapazitäten erhöhen und höchsten Ansprüchen gerecht werden.
Allerdings könnte das Projekt den Abriss des unter dem früheren Trainer Carlo Ancelotti installierten, mehrere Millionen Euro teuren Fitnessparcours erfordern. Die Anlage umfasst unter anderem Sprint-Hügel, eine Sandgrube, Barfußlaufstrecken, einen Padel-Court und ein Beachvolleyballfeld. Die rund eine Million Euro teure Trainingsstätte müsste möglicherweise weichen, um Platz für das neue Spielfeld zu schaffen.
Die Bauarbeiten sollen während der anstehenden Länderspielpause beginnen. Noch ist unklar, ob der Fitnessparcours an anderer Stelle wieder aufgebaut oder vollständig abgerissen wird.
Die Sanierung unterstreicht das Bestreben des FC Bayern, seine Trainingsinfrastruktur kontinuierlich zu verbessern. Der neue Platz wird nicht nur zusätzlichen Raum bieten, sondern auch die hohen Standards in der Spielerentwicklung sichern. In den kommenden Wochen sollen die finalen Pläne festgezogen werden, bevor die Arbeiten starten.






