CSU-Kandidat Schlemmer bricht SPD-Dominanz in Aschaffenburgs Rathaus
Roger AdolphCSU-Kandidat Schlemmer bricht SPD-Dominanz in Aschaffenburgs Rathaus
Markus Schlemmer von der Christlich-Sozialen Union (CSU) hat die Oberbürgermeisterwahl in Aschaffenburg gewonnen und damit eine jahrzehntelange Führung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) beendet. Er setzte sich in der Stichwahl gegen Amtsinhaber Jürgen Herzing durch und erhielt 56,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Schlemmer wird sein Amt am 1. Mai antreten und ist damit der erste CSU-Oberbürgermeister der Stadt seit über 50 Jahren.
Die Wahl war bereits im ersten Durchgang hart umkämpft: Schlemmer erreichte 41,1 Prozent der gültigen Stimmen, knapp vor Herzing mit 38,2 Prozent. Da keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erzielte, kam es zur Stichwahl.
In der zweiten Runde lag die Wahlbeteiligung bei 47,5 Prozent. Schlemmer baute seinen Vorsprung aus und gewann mit 56,3 Prozent der Stimmen gegen Herzings 43,7 Prozent.
Vor diesem Ergebnis wurde Aschaffenburg seit 1970 durchgehend von SPD-Oberbürgermeister regiert. Mit Schlemmers Amtsantritt am 1. Mai verändert sich nun die politische Landschaft der Stadt.
Die Wahl markiert einen bedeutenden Wandel für Aschaffenburg und durchbricht die langjährige SPD-Dominanz im Rathaus. Schlemmers Sieg bringt erstmals seit Jahrzehnten eine CSU-Führung in das Amt. Seine Amtszeit beginnt offiziell im nächsten Monat.






