BMW setzt in Regensburg auf KI für präzisere Qualitätskontrollen in der Produktion
Alexander TextorBMW setzt in Regensburg auf KI für präzisere Qualitätskontrollen in der Produktion
BMW-Werk Regensburg führt KI-gestütztes Qualitätssicherungssystem ein
Das BMW-Werk Regensburg hat ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Qualitätssicherungssystem für die Fahrzeugproduktion eingeführt. Das gemeinsam mit dem Münchner Start-up Datagon AI entwickelte Projekt soll die Qualitätskontrolle im Werk verbessern. Es ist Teil der Pilotinitiative „GenAI4Q“, die Produktionsprozesse modernisieren soll.
Das Werk fertigt täglich rund 1.400 Fahrzeuge – alle 57 Sekunden verlässt ein neues Auto das Fließband. Jedes Fahrzeug wird nach individuellen Kundenvorgaben gefertigt und durchläuft vor der Auslieferung eine abschließende Prüfung, um den Premium-Ansprüchen gerecht zu werden.
Das KI-System erstellt für jedes Fahrzeug einen maßgeschneiderten Prüfkatalog. Es nutzt Echtzeit-Produktionsdaten und Fahrzeugspezifikationen, um seine Empfehlungen präzise anzupassen. Die Mitarbeiter erhalten diese über eine Smartphone-App, die zudem Spracherkennung und Transkription mit standardisierter Codierung unterstützt.
Armin Ebner, Werksleiter in Regensburg, betonte, dass die KI die digitale Transformation der BMW-Produktion vorantreibt. Das System optimiert Qualitätsprüfungen, indem es Inspektionen intelligent organisiert und die Ergebnisse übersichtlich aufbereitet.
Das KI-Werkzeug sorgt für eine effiziente, schnelle und zuverlässige Qualitätskontrolle und unterstützt das Werk dabei, die hohen Standards für jedes Fahrzeug zu halten. Das Pilotprojekt markiert einen Schritt in Richtung einer vernetzteren und intelligenteren Fabrik.






