BMW setzt auf Rekordmarge und Elektrooffensive bis 2025
Die BMW Group hat ehrgeizige finanzielle und produktionstechnische Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Unternehmen eine operative Marge von acht bis zehn Prozent an – nach einem starken Ergebnis im Jahr 2023. Zudem plant der Konzern, sein Angebot an Elektrofahrzeugen mit neuen Modellen und einer erhöhten Produktionskapazität auszubauen.
2023 lieferte die BMW Group insgesamt 2.555.341 Fahrzeuge aus, was einem Anstieg von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein im vierten Quartal stieg der Absatz um 10,3 Prozent und trug so zum Jahreswachstum bei. Mit 376.183 verkauften Elektrofahrzeugen, die 15 Prozent des Gesamtabsatzes ausmachten, peilt das Unternehmen nun über eine halbe Million Elektrofahrzeug-Verkäufe für 2024/25 an.
Der Automobilbereich verzeichnete ein operatives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 17,1 Milliarden Euro bei einer operativen Marge von 9,8 Prozent. Diese solide finanzielle Performance untermauert die Expansionspläne der Gruppe. Das Werk in Landshut rüstet sich für die Serienproduktion von Komponenten der Neuen Klasse, einer neuen Fahrzeuggeneration. Darüber hinaus nutzen BMW und Mini in Leipzig erstmals eine gemeinsame Produktionslinie.
2025 wird die Marke eine X-Version der Neuen Klasse auf den Markt bringen. Auch Mini erweitert sein Elektroangebot mit dem Mini Aceman, einem kompakten Fünf-Sitzer-Crossover, der sich zwischen dem Cooper Hatch und dem Countryman positioniert.
Die BMW Group treibt ihre Elektrostrategie und Produktionsoptimierung konsequent voran. Neue Modelle und geteilte Fertigungslinien sollen das Wachstum unterstützen. Die finanziellen Ziele und Absatzsteigerungen spiegeln das Vertrauen des Konzerns in die Marktentwicklung wider.






