Berlin–Hamburg-Strecke nach monatelanger Sperrung wieder frei
Die Bahnstrecke Berlin–Hamburg ist nach einer langen Sperrung wieder in Betrieb gegangen. Die Strecke war für etwa zehneinhalb Monate gesperrt, während umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden. Ihre Wiederinbetriebnahme beendet eine Phase mit erheblichen Beeinträchtigungen für die Fahrgäste.
Die Bauarbeiten begannen im August 2025 im Rahmen eines groß angelegten Modernisierungsprojekts. Strenge Fröste zu Beginn des Jahres 2026 führten zu einer Verzögerung von etwa sechs Wochen, wodurch sich der Fertigstellungstermin verschob.
Verkehrspolitische Expert:innen üben Kritik an der Projektumsetzung. Die SPD-Fachpolitikerin Anja Troff-Schaffarzyk forderte für künftige Infrastrukturvorhaben mehr Widerstandsfähigkeit und bessere Krisenplanung. Der CDU-Verkehrsexperte Björn Simon verlangte von der Deutschen Bahn zuverlässigere Zeitpläne und eine klarere Kommunikation während der Sanierungsarbeiten.
Die Strecke ist nun wieder befahrbar. Fachleute mahnen den Bahnkonzern, bei künftigen Projekten für mehr Transparenz und bessere Vorbereitung zu sorgen. Die Fahrgäste profitieren von dem wiederhergestellten Betrieb und der modernisierten Infrastruktur.






