Berechnungsfehler kostet Deutschland fünf Millionen Euro bei Auslandszulagen
Stjepan StaudeBerechnungsfehler kostet Deutschland fünf Millionen Euro bei Auslandszulagen
Die deutsche Regierung hat aufgrund eines Berechnungsfehlers zu hohe Auslandszulagen an im Ausland tätige Beamte gezahlt. Von dem Fehler waren etwa ein Drittel der Auslandsvertretungen betroffen, was zu einem finanziellen Verlust von rund fünf Millionen Euro führte.
Die falsche Berechnung führte zu überhöhten Einstufungen der Zonenstufen an 71 von 220 Standorten. Darunter waren auch Einsatzorte in Litauen, an denen Soldaten der Bundeswehr stationiert sind. Das Problem wurde mit der diesjährigen Anpassung der Zonenstufen behoben.
Das Auswärtige Amt prüft derzeit, ob Schadensersatzansprüche gegen das für die Fehlberechnung verantwortliche Unternehmen geltend gemacht werden sollen. Rechtliche Vorgaben verhindern jedoch, dass die Regierung die zu viel gezahlten Gelder von den Beamten zurückfordert.
Obwohl der Fehler behoben wurde, bleibt die finanzielle Belastung bestehen. Die überzahlten Beträge werden den Beschäftigten nicht zurückgefordert. Noch ist unklar, ob weitere Schritte gegen das beteiligte Unternehmen eingeleitet werden.






