BDLI schafft neuen Vorstandsposten für Startups in der Luftfahrtbranche
Roger AdolphBDLI schafft neuen Vorstandsposten für Startups in der Luftfahrtbranche
Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) führt neuen Vorstandsposten ein: Startup-Beauftragter
Der BDLI hat mit dem Startup-Beauftragten eine neue Position im Vorstand geschaffen, die die Kluft zwischen etablierten Luft- und Raumfahrtunternehmen und aufstrebenden Startups überbrücken soll. Für diese Rolle wurde Florian Seibel ausgewählt, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von Quantum Systems.
Der BDLI vertritt über 260 Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von rund 52 Milliarden Euro und beschäftigt 120.000 Mitarbeiter. Mit der neuen Initiative will der Verband die Sichtbarkeit von Startups in der Branche erhöhen.
Florian Seibel bringt umfangreiche Erfahrung mit: Bevor er Quantum Systems mitgründete, diente er von 1999 bis 2016 bei der Bundeswehr und studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München. Unter seiner Führung hat Quantum Systems sich auf neun Standorte in sieben Ländern ausgeweitet.
Die neue Position soll innovative Geschäftsmodelle fördern und den technologischen Fortschritt vorantreiben. Startups, die bestimmte Kriterien erfüllen – weniger als fünf Jahre am Markt, unter 100 Mitarbeiter und ein Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro –, können sich nun um eine BDLI-Mitgliedschaft bewerben. Michael Schoellhorn, BDLI-Präsident und CEO von Airbus Defence and Space, betonte, dass Startups für den langfristigen Erfolg der Branche unverzichtbar seien.
Seibels Ernennung unterstreicht das Engagement des BDLI, die Zusammenarbeit zwischen traditionellen Luftfahrtunternehmen und agilen Newcomern zu stärken. Seine Doppelfunktion als Co-Geschäftsführer von Quantum Systems und Startup-Beauftragter wird diese Verbindungen weiter festigen.
Die Schaffung des Postens signalisiert den Willen des BDLI, frische Ideen in den Sektor zu integrieren. Mit Florian Seibel an der Spitze will der Verband Innovation beschleunigen und die Zukunft der Branche sichern. Berechtigte Startups können sich nun dem BDLI anschließen, um mehr Sichtbarkeit und Unterstützung zu erhalten.






