Bayerns Bürger fordern mehr Generationenzusammenhalt in Gemeinden
Miroslav HofmannBayern wünschen eine engere Interaktion unter allen Generationen - Bayerns Bürger fordern mehr Generationenzusammenhalt in Gemeinden
Bürgerbeteiligung in Bayern: Breite Rückmeldungen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefüges
Eine aktuelle Bürgerbeteiligung in Bayern hat umfangreiche Anregungen zur Festigung des Zusammenhalts in den Gemeinden gesammelt. Über 2.600 Einwohnerinnen und Einwohner beteiligten sich am "Heimat-Dialog.Bayern" und brachten ihre Perspektiven zu lokalen Themen ein. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betonte, dass in der gesamten Region ein großes Engagement spürbar sei.
Im Rahmen des Dialogs gingen 1.342 individuelle Beiträge ein, aus denen rund 140 konkrete Vorschläge abgeleitet wurden. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen sich für eine bessere Vernetzung der Generationen aus – insbesondere in den Bereichen Wohnen und öffentlicher Raum. Zu den Ideen zählten der Ausbau von Mehrgenerationenhäusern sowie altersübergreifenden Wohnmodellen.
Weitere Anregungen zielten auf die Förderung generationenübergreifender Projekte in Kindergärten, Schulen und Seniorenzentren ab. Die gesammelten Rückmeldungen fließen nun in die Überarbeitung der bayerischen Heimatstrategie ein, deren Veröffentlichung für 2026 geplant ist. Füracker bestätigte, dass die Ergebnisse direkt in die Weiterentwicklung der Strategie einbezogen werden.
Die Initiative zeigt ein starkes öffentliches Interesse an engeren Gemeinschaftsbindungen über die Generationen hinweg. Die gesammelten Ideen werden künftige Politiken prägen, die auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in Bayern abzielen. Die aktualisierte Heimatstrategie soll diese Prioritäten bei ihrer Veröffentlichung in zwei Jahren widerspiegeln.






