Bayern startet flächendeckende Behördenhotline 115 ab Mai 2026
Bayern führt bundesweite Behördenhotline 115 ab 1. Mai 2026 flächendeckend ein
Ab dem 1. Mai 2026 wird Bayern die bundesweite Servicehotline 115 der öffentlichen Verwaltung vollständig einführen. Die Rufnummer dient als zentrale Anlaufstelle für alle Anfragen an Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden. Bisher war der Dienst nur in ausgewählten bayerischen Städten wie München begrenzt verfügbar.
Die Hotline 115 ist montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich zu sämtlichen Verwaltungsthemen informieren – von Genehmigungen bis zu Sozialleistungen. Das Angebot deckt Fragen von A bis Z ab. Für gehörlose und hörgeschädigte Nutzer steht zudem ein Gebärdensprachservice bereit.
Die Einführung in Bayern erfolgt im Rahmen der Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Durch den Anschluss an das 115-Netzwerk will der Freistaat den telefonischen Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen vereinfachen. Bestehende Serviceangebote wie Bayern direkt (089/122220) oder kommunale Hotlines bleiben jedoch parallel erhalten.
Mit der Ausweitung gehört Bayern zu den letzten Bundesländern, die die 115 flächendeckend einführen. Zuvor hatten nur einzelne Kommunen teilgenommen, sodass viele Einwohner keinen einheitlichen Zugang zur Hotline hatten.
Die 115 bündelt künftig Informationen für die bayerischen Bürger und erspart ihnen die Suche nach verschiedenen Rufnummern. Durch den Gebärdenservice und die erweiterten Servicezeiten soll die Erreichbarkeit verbessert werden. Wer es bevorzugt, kann weiterhin die bewährten landeseigenen Hotlines nutzen.






