Bayern beschleunigt Bau der Brenner-Nordzulaufstrecke für bessere EU-Anbindung
Miroslav HofmannBayern beschleunigt Bau der Brenner-Nordzulaufstrecke für bessere EU-Anbindung
Bayern treibt die Pläne für die Zulaufstrecke Nord zum Brenner-Basistunnel voran, eine zentrale Verbindung zum künftigen Brenner-Basistunnel. Verkehrsminister Christian Bernreiter betonte die Bedeutung des Projekts für die Region und die zukünftige Schienenanbindung in ganz Europa. Seine Äußerungen folgen auf das jüngste Versprechen der Bundesregierung, die Investitionen in das deutsche Schienennetz auszubauen.
Bernreiter begrüßte den Koalitionsvertrag, der höhere Mittel für die Schieneninfrastruktur und bessere Verbindungen zu den Nachbarländern vorsieht. Er argumentierte, dass das volle Potenzial des Brenner-Basistunnels nur ausgeschöpft werden könne, wenn die Zufahrtsstrecken fertiggestellt und zusätzliche Zugtrassen entlang des Korridors München–Verona gesichert würden.
Der Minister forderte zudem, dass der Ausbau besonders Rücksicht auf die Anwohner nehme. Er bestand darauf, die Strecken wo immer möglich unterirdisch zu führen und zusätzlich Lärmschutzmaßnahmen sowie den Erhalt der umliegenden Landschaft zu gewährleisten. Ohne diese Vorkehrungen, warnte er, blieben die Vorteile des Tunnels – wie schnellere und häufigere Verbindungen – für Bayern begrenzt.
Die Brenner-Nordzulaufstrecke bleibt für den Freistaat ein zentrales Vorhaben, wobei Bernreiter seine Position wiederholte: „Wir brauchen diese Bahnstrecke.“ Nach Fertigstellung wird das Projekt den grenzüberschreitenden Schienenverkehr verbessern und Bayerns Rolle im europäischen Verkehrsnetz stärken. Die nächsten Schritte hängen von Bundesfördergeldern und einer detaillierten Planung ab, die lokale Bedenken berücksichtigt.






