Bambergs historische Kapellen erhalten 800.000 Euro für ihre Rettung
Alexander TextorBambergs historische Kapellen erhalten 800.000 Euro für ihre Rettung
Zwei historische Kapellen in Bamberg werden nach einer Förderzusage in Höhe von 800.000 Euro umfassend restauriert. Bayerns Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume hat das Projekt zur Erhaltung der Heilig-Grab-Kapelle und der Marienkapelle in der St.-Michaels-Kirche genehmigt. Beide Stätten besitzen für die Stadt einen hohen kulturellen und religiösen Stellenwert.
Die Mittel übergab Minister Blume offiziell an Oberbürgermeister Andreas Starke und Bertram Felix, einen Vertreter der Bamberger Stiftung. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Wiederherstellung der Kapellen und ihrer historischen Grabdenkmäler in ihrem ursprünglichen Zustand.
Die Heilig-Grab-Kapelle ist berühmt für ihre seltene Darstellung des Totentanzes, ein mittelalterliches Kunstwerk von besonderer Bedeutung. Die Marienkapelle hingegen trägt wegen ihrer filigranen und gefeierten Fresken den Beinamen "die kleine Sixtinische Kapelle Bambergs".
Die Sanierung unterstreicht Bambergs langjährigen Ruf als Zentrum des Glaubens und des künstlerischen Erbes. Verantwortliche betonten die Notwendigkeit, diese Kulturdenkmäler für kommende Generationen zu bewahren.
Mit den nun gesicherten 800.000 Euro beginnen die Arbeiten zur Wiederbelebung der beiden Kapellen und ihrer historischen Besonderheiten. Das Projekt stellt sicher, dass sowohl der Totentanz als auch die Fresken der Marienkapelle für Besucher zugänglich bleiben. Die Restaurierung festigt zudem Bambergs Position als bedeutendes Ziel für Kultur- und Religionstourismus.






