Audi steigt 2026 als Werksteam in die Formel 1 ein – mit ehrgeizigem WM-Ziel
Alexander TextorAudi-Chef: Formel-1-Titel ab 2030 im Visier - Audi steigt 2026 als Werksteam in die Formel 1 ein – mit ehrgeizigem WM-Ziel
Audi hat offiziell das Schweizer Sauber-Team übernommen und wird in der nächsten Saison als vollwertiges Werksteam in die Formel 1 einsteigen. Der deutsche Automobilhersteller präsentierte seine Pläne bei einer Veranstaltung, auf der auch der Audi R26 Concept vorgestellt wurde – ein Ausblick auf den künftigen Rennwagen der Marke.
Das erste Grand-Prix-Wochenende unter dem Audi-Namen findet in Melbourne statt, und zwar bereits in 115 Tagen. Der Einstieg des Unternehmens fällt mit den anstehenden technischen Reglement-Änderungen im Jahr 2026 zusammen, die Audi als strategischen Vorteil betrachtet.
Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender von Audi, betonte die starke Rennsport-Tradition der Marke und verwies auf frühere Erfolge in anderen Motorsport-Serien. Sein Ziel ist klar: Audi strebt an, bis 2030 um die Formel-1-Weltmeisterschaft mitzufahren.
Mattia Binotto, Projektleiter für Audis Formel-1-Engagement, unterstrich diesen Ehrgeiz. Sein Anspruch ist simpel – Rennen gewinnen und letztlich den Titel holen. Langfristig plant das Team den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Infrastruktur, um sich mit den besten Teams der Serie messen zu können.
Audis Einstieg in die Formel 1 markiert eine bedeutende Wende für den Motorsport, da sich der Hersteller mit einem vollen Werkseinsatz verpflichtet. Das Ziel, bis 2030 um die Meisterschaft zu kämpfen, spiegelt das Vertrauen in die eigene Ingenieurskunst und Rennkompetenz wider. Die Fans werden den ersten unter dem Audi-Namen startenden Boliden zu Saisonbeginn in Melbourne auf der Strecke erleben.






