Aschaffenburgs neuer Aufzug: Schneller Aufstieg mit hohem Preis
Neuer Aufzug in Aschaffenburg eröffnet – schneller Zugang zur Oberstadt, aber hohe Kosten
In Aschaffenburg ist ein neuer Aufzug für die Öffentlichkeit zugänglich, der einen schnelleren Zugang zur historischen Oberstadt bietet. Das Projekt sollte die Gegend barrierefrei gestalten, steht jedoch wegen stark gestiegener Kosten in der Kritik. Ursprünglich mit 1,86 Millionen Euro veranschlagt, beliefen sich die endgültigen Ausgaben auf 3,18 Millionen Euro.
Offiziell nahm der Aufzug am 14. Januar 2025 den Betrieb auf. In den ersten vier Wochen absolvierte er etwa 12.000 Fahrten. Mit einer Kapazität von bis zu 13 Personen pro Fahrt erreicht er die Oberstadt in nur 14 Sekunden.
Der Bund der Steuerzahler übt Kritik an den explodierenden Kosten. Während das ursprüngliche Vorhaben mit 1,86 Millionen Euro genehmigt wurde, stiegen die Bau- und Nebenkosten schließlich auf 3,18 Millionen Euro an. Trotz der Budgetüberschreitung erfüllt der Aufzug jedoch sein zentrales Versprechen: Er schafft eine zugängliche Verbindung für Einwohner und Besucher.
Mittlerweile ist die neue Aufzugsanlage fester Bestandteil des Alltags in Aschaffenburg und wird seit der Inbetriebnahme von Tausenden genutzt. Die kurze Fahrzeit und die Kapazität entsprechen den städtischen Zielen für Barrierefreiheit. Dennoch bleibt der deutliche Kostenanstieg ein Streitpunkt für Steuerzahlervertreter.






