Allach-Untermenzing plant umweltfreundliche Mobilität mit Bürgerbeteiligung
Roger AdolphAllach-Untermenzing plant umweltfreundliche Mobilität mit Bürgerbeteiligung
Allach-Untermenzing entwickelt mit Bürgerbeteiligung einen neuen Mobilitätsplan
Das Mobilitätsreferat der Stadt München (MOR) erarbeitet auf Basis von Anwohnerfeedback ein Konzept, das Reisen im Stadtteil kürzer, sicherer und umweltfreundlicher gestalten soll. Im fertigen Plan werden Fußverkehr, Radfahren und öffentlicher Nahverkehr Vorrang vor dem Autoverkehr erhalten.
In einer ersten Befragungsrunde brachten die Bewohnerinnen und Bewohner bereits Wünsche vor: Sie fordern mehr Radwege, bessere Carsharing-Angebote und eine Expressbus-Linie nach Pasing. Zudem wurde eine Optimierung der stark frequentierten Kreuzung Ludwigsfelder-/Eversbuschstraße vorgeschlagen.
Nächste Phase: Prioritäten setzen Vom 6. Oktober bis 2. November läuft nun eine zweite Umfrage, in der die Teilnehmenden die vorgeschlagenen Maßnahmen nach Wichtigkeit bewerten können. In einer dritten Phase werden die Ideen weiter ausgearbeitet, bevor 2026 eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfindet.
Nach Abschluss geht der fertige Entwurf zur Beschlussfassung an den Stadtrat. Die Umsetzung hängt von dessen Entscheidungen ab.
Ziel: Weniger Autos, mehr Alternativen Der Mobilitätsplan setzt darauf, den Autoverkehr zu reduzieren und gleichzeitig attraktive Alternativen zu schaffen. Bei Annahme könnte er schnellere Busverbindungen, sichere Radrouten und bessere Vernetzung innerhalb des Stadtteils bringen. Der nächste öffentliche Stand der Dinge wird 2026 nach weiterer Bürgerbeteiligung präsentiert.






