AL.Festival.2023 feiert marginalisierte Stimmen mit Musik und Aktivismus in Berlin
Roger AdolphAL.Festival.2023 feiert marginalisierte Stimmen mit Musik und Aktivismus in Berlin
Das AL.Festival.2023 kehrt vom 27. Oktober in vierter Auflage zurück
In diesem Jahr findet das Festival im Festsaal Kreuzberg statt und legt den Fokus auf Livemusik – nachdem die Veranstalter von AL.Berlin ihr Café und ihre Bar geschlossen haben. Die Plattform möchte vor allem QT*BIPOC-Communities, Geflüchteten und Sexarbeiter:innen durch Auftritte und Diskussionsformate eine Stimme geben.
Das zweitägige Festival verteilt sich auf zwei Locations: den Grünen Salon und das Säälchen. Am Freitag stehen Tanzworkshops, Drag-Performances, DJ-Sets und Livemusik auf dem Programm. Unter den Künstler:innen ist auch Dornika, eine in Berlin ansässige Liedermacherin, die für ihre englischsprachigen Songs bekannt ist.
Am Samstag wechselt das Format zu Podiumsdiskussionen und einer provokanten Clubnacht mit weiteren Liveacts. Die libanesisch-mexikanische Künstlerin Blu Fiefer wird im Säälchen auftreten und damit die vielfältige Besetzung des Festivals bereichern. Zudem beteiligt sich das interdisziplinäre Whoriental Festival mit Gesprächen, Workshops und Tanzperformances.
AL.Berlin hat die diesjährige Ausgabe unter das Motto Community-Aufbau und Empowerment gestellt. Der ganzheitliche Ansatz verbindet Kunst, Aktivismus und Unterhaltung und schafft so einen Raum für marginalisierte Stimmen.
Das AL.Festival.2023 beginnt am 27. Oktober; Tickets sind für einzelne Veranstaltungen erhältlich. Die Veranstalter:innen konzentrieren sich nun vollständig auf Live-Produktionen und haben sich von ihrem früheren Café- und Barbetrieb verabschiedet. Beide Abende werden lokale Künstler:innen in den Mittelpunkt stellen und den Austausch innerhalb unterrepräsentierter Communities fördern.






