ADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 55 Euro mehr
Stjepan StaudeADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 55 Euro mehr
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant die erste Erhöhung der Mitgliedsbeiträge seit sechs Jahren. Die Organisation hat die Beiträge seit 2018 unverändert belassen, doch nun stehen im Schnitt Steigerungen von etwa 20 Prozent an. Konkrete Zahlen liegen noch nicht vor, doch für manche Mitglieder könnten die Erhöhungen deutlich höher ausfallen.
Laut den Plänen sollen die Grundbeiträge für Einzelmitglieder um mindestens 10 Euro steigen. Familienmitgliedschaften könnten um bis zu 55 Euro teurer werden. Besonders stark betroffen von der neuen Beitragsstruktur sind jedoch die Premium-Mitglieder.
Der ADAC begründet die Anpassung als notwendig, um die Servicequalität aufrechtzuerhalten. Die Beitragserhöhungen müssen noch auf der Hauptversammlung im Mai beschlossen werden. Falls sie genehmigt werden, treten die neuen Tarife 2027 in Kraft.
Zuletzt hatte der ADAC die Beiträge 2018 angehoben. Seither blieben die Kosten stabil – trotz steigender Betriebsausgaben. Aktuelle Zahlen zu den Mitgliedsbeiträgen wurden in jüngsten Berichten nicht veröffentlicht.
Die geplanten Erhöhungen beenden eine sechsjährige Phase stabiler ADAC-Mitgliedsbeiträge. Einzelmitglieder zahlen künftig mindestens 10 Euro mehr, Familien könnten mit Aufschlägen von bis zu 55 Euro rechnen. Die endgültige Entscheidung über die genauen Preise fällt auf der Mai-Versammlung, die Änderungen sollen 2027 greifen.






