Abschied von der Hafenbar: Berlins ältester Partykahn schließt für immer
Stjepan StaudeAbschied von der Hafenbar: Berlins ältester Partykahn schließt für immer
Berliner Nachtleben verliert eine seiner ältesten Institutionen
Die Hafenbar, der älteste Partykahn der Stadt, war jahrzehntelang eine feste Größe am Alexanderplatz. Mit ihren legendären Schlagerabenden zog das Lokal über 45 Jahre lang feierfreudige Gäste in Scharen an.
Eröffnet wurde die Hafenbar bereits 1967 und galt damit als der älteste durchgehend betriebene Club der Hauptstadt. Ihre Lage im Herzen der Stadt, direkt am Alexanderplatz, verlieh ihr eine einzigartige Mischung aus retro Charme und ausgelassener Feierlaune. Berühmt wurde das Lokal vor allem für seine kultigen Schlagerpartys, die Generationen von Nachtschwärmern anzogen.
Der Weg zur Hafenbar war stets unkompliziert – dank der hervorragenden Anbindung an S-Bahn, U-Bahn, Busse, Straßenbahnen und Regionalzüge. Die zentrale Lage und die lebendige Atmosphäre festigten ihren Platz in der Geschichte des Berliner Nachtlebens. Doch mit der Schließung endet für viele Stammgäste nun eine Ära.
Der Abschied von der Hafenbar hinterlässt eine Lücke in Berlins Kulturszene. Jahrelang war sie ein Treffpunkt für Musikbegeisterte und Nachteulen gleichermaßen. Ihr Fehlen wird das Gesicht des Alexanderplatzes und die Nachtleben-Traditionen der Stadt verändern.