29 March 2026, 08:11

22-Jähriger fährt mit ungesichertem Kind auf der A8 – und ohne Führerschein

Ein junger Junge in Schwarz-Weiß sitzt im Fahrersitz eines Autos und hält das Lenkrad mit konzentrierter Miene fest.

22-Jähriger fährt mit ungesichertem Kind auf der A8 – und ohne Führerschein

22-Jähriger auf A8 bei Unterhaching angehalten – Vierjähriger ungesichert auf seinem Schoß

Ein 22-jähriger Autofahrer wurde auf der Autobahn A8 bei Unterhaching in der Nähe von München von der Polizei gestoppt, nachdem Beamte einen vierjährigen Jungen ungesichert auf seinem Schoß sitzen sahen. Der Mann, der über keinen gültigen Führerschein verfügte, muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Zudem entdeckten die Behörden im Kofferraum des Fahrzeugs einen unbenutzten Kindersitz.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Junge während der Fahrt in keiner Weise gesichert war. Die Beamten beobachteten, wie der Fahrer eine Zigarette im Mundwinkel hielt und versuchte, sie mit einem Feuerzeug anzuzünden. Auf Nachfrage präsentierte er der Polizei einen gefälschten Führerschein.

Weitergehende Ermittlungen bestätigten, dass der Mann keine Berechtigung zum Führen eines Kraftfahrzeugs besaß. Das Jugendamt wurde umgehend über den Vorfall informiert. Nach deutscher Verkehrsordnung müssen Fahrer sicherstellen, dass Kinder in zugelassenen Sitzen oder Rückhaltesystemen ordnungsgemäß gesichert sind. Verstöße können mit Bußgeldern, strafrechtlichen Konsequenzen wegen Fahrlässigkeit sowie einer Haftung für die Aufsichtspflicht während der Fahrt geahndet werden.

Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Führerschein sowie Verstößen gegen die Kindersicherungsvorschriften. Ob der Junge bei dem Vorfall körperlichen oder seelischen Schaden genommen hat, teilte die Polizei nicht mit.

Der Fall wird nun durch die Justiz weiterverfolgt; mögliche Strafen reichen von Geldbußen bis hin zu strafrechtlicher Verfolgung. Das Jugendamt wird sich um das Wohl des Jungen kümmern. Nach deutschem Recht tragen erwachsene Begleitpersonen die volle Verantwortung dafür, dass kindliche Mitfahrer während der gesamten Fahrt korrekt gesichert sind.

Quelle