150-Millionen-Campus in Langenzenn: Wie die Schulen der Zukunft entstehen
Alexander Textor150-Millionen-Campus in Langenzenn: Wie die Schulen der Zukunft entstehen
Neuer Schulcampus in Langenzenn: 150-Millionen-Projekt für die nächste Dekade
In Langenzenn entsteht in den kommenden zehn Jahren ein neuer Schulcampus. Das Vorhaben umfasst ein Gymnasium, eine Realschule sowie zwei Dreifachturnhallen und ersetzt die bisherigen Schulgebäude. Die Gesamtkosten werden auf rund 150 Millionen Euro geschätzt.
Der Kreistag billigte die Pläne nach einer Prüfung verschiedener Optionen und einem Kostenvergleich. Die bestehenden Gebäude des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums und der Realschule gehen nach Inbetriebnahme des neuen Campus in den Besitz der Stadt Langenzenn über.
Der Bau des neuen Gymnasiums ist zwischen 2028 und 2031 vorgesehen. Das alte Gymnasiumsgebäude wird anschließend für die Realschule umgebaut, deren Fertigstellung für 2034 geplant ist. Bis dahin sorgen modulare Ersatzräume dafür, dass der Unterricht ohne Unterbrechung stattfinden kann.
Ziel des Projekts ist es, durch gemeinsame Ressourcennutzung Effizienzgewinne zu erzielen. Zu den Vorteilen zählen eine reduzierte Flächeninanspruchnahme, kombinierte Energiesysteme und eine zentralisierte Verwaltung. Mit einer Förderung des Freistaats Bayern in Höhe von 40 bis 45 Prozent der Gesamtinvestition wird gerechnet.
Langenzenns Bürgermeister Jürgen Habel begrüßte die Entscheidung des Landkreises. Er bestätigte die Unterstützung der Stadt für die Pläne und betonte die Bedeutung der neuen Einrichtungen für die künftigen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler.
Zudem entstehen auf dem Campus zwei Dreifachturnhallen, die den erwarteten Anstieg der Schülerzahlen in den kommenden Jahren auffangen sollen.
Der neue Campus bringt moderne Bildungsstätten nach Langenzenn, wobei die Bauarbeiten in mehreren Phasen erfolgen. Landkreis und Stadt arbeiten Hand in Hand, um sicherzustellen, dass das Projekt den pädagogischen Anforderungen gerecht wird. Die Fertigstellung aller Gebäude ist für 2034 vorgesehen.






